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FRAUEN
SOLAMENTE
94 Min., Medienzentrum Ruhr, Honduras 1988
Mesa Grande: 11.000 Menschen, fast nur Kinder und Frauen, leben seit 5 Jahren in einem Flüchtlingslager in Honduras, nahe der Grenze zu El Salvador. Katholische Frauen aus Bottrop, zwischen 50 und 70 Jahren alt, machen seit 1983 Solidaritätsarbeit für die Flüchtlinge in Mesa Grande. Nach dreijährigem Brief- und Tonbandkontakt besuchen zwei der Frauen Anfang 1987 El Salvador und das Lager und begegnen dort den Frauen, deren Stimmen und Photos sie kannten.
Filmnummern: F 06 / C 04, VK 150 Euro, Stichwort: Frauensolidarität, Vernetzung, Flucht, Krieg
CIHUATLAMPA: "JA, WIR FRAUEN WOLLEN PROVOZIEREN"
42 Min., oder 59 Min., OmU, Gabriele Bartsch, Beate Neuhaus, Nicaragua 1989
Das erste Frauen-Theater-Kollektiv Nicaraguas Cihuatlampa (übersetzt aus dem Nahuatl: der Ort wo Frauen sich zu Göttinnen verwandeln) hat den Kampf der Frauen zu ihrem Programm gemacht. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit ihnen. Erfahrungen, die kaum dokumentierbar sind, wie sexuelle Anmache, Mißhandlungen, Befreiungsversuche und -konflikte, werden über die Theaterszenen mit Beobachtungen aus dem Alltag, Interviews und Diskussionen zusammengebracht.
Filmnummern: C 20 / F 09, VK 150 Euro, Stichwort: Frauen-Theater-Kollektiv
OUR LIVES - UNSER LEBEN
48 Min., OmU, Dilma Loes/ Brasilien 1989, dt. Bearbeitung DMZ 1993
Ein wunderbarer Film, der zeigt, wie groß der sogenannte "kleine Unterschied" zwischen Mann und Frau immer noch ist. Ausgehend von der Schöpfungsgeschichte begeben sich Adam und Eva nach Brasilien in das Jahr 1989 und befragen Menschen auf der Straße nach ihrer Meinung zum Thema. Was ist die Frau, welche Rechte hat sie, oder ist sie immer noch eine Sklavin des Mannes, was bringt die Frauen-Polizei den Frauen?
Filmnummer: CB 27, VK 110 Euro, Stichwort: Frauenpower, Geschlechterrollen
MIR ZEYNEN DO Der Ghettoaufstand und die jüdischen PartisanInnen von Bialystok
90 Min., Ingrid Strobl, Manfred Linke, Dorothee Plaß, KAOS Film, Bialystock, Polen 1992 Im August 1943 erheben sich die jüdischen WiderstandskämpferInnen der ostpolnischen Stadt Bialystock gegen die endgültige Liquidierung des Ghettos und damit der jüdischen Bevölkerung durch die deutschen Besatzer. Nur wenige überleben den Aufstand, unter ihnen sechs junge Frauen, die fortan den Widerstand in der Stadt aufrecht erhalten bis es ihnen gelingt, den Kontakt zu ihren KampfgefährtInnen in den umliegenden Wäldern wieder aufzunehmen. Drei dieser ehemaligen Kämpferinnen erzählen von ihrem Kampf gegen die deutsche Vernichtungspolitik.
Filmnummern: F 11 / N 11, VK 200 Euro, Stichwort: Frauen im Widerstand, Geschichte vor 1945
FRANCE BLOCH - SERAZIN Auf den Spuren einer mutigen Frau
80 Min., oder 45 Min., Loretta Walz, OmU, BRD 1993
Der Film folgt den Spuren von France Bloch-Serazin, die als Jüdin und Kommunistin 1939 im Widerstand gegen die deutschen Besatzungstruppen arbeitet und 1943 im Hamburger Gefängnis hingerichtet wird. Die Geschwister, Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Genossen erinnern sich an gemeinsame Erlebnisse, an historische Ereignisse und an die schwierige Entscheidung von France, in die Illegalität zu gehen.
Filmnummern: F 14 / N 14, VK 175 Euro und 135 Euro je nach Länge, Stichwort: Frauen im Widerstand
UNABHÄNIGKEIT DURCH'S NADELΦHR? Textilprojekte in Zimbabwe
30 Min., Heike Poggensee, Janne Schüler, Zimbabwe 1994
Der Film zeigt vier einkommenschaffende Frauen-Textilprojekte in Zimbabwe aus Stadt und Land. Vier Frauen schildern ihren Arbeits- und Erwerbsalltag, ihre Vermarktungsprobleme, erzählen über ihre Motivation sich zusammenzuschließen und zeigen ihre Alltagstänze. Zwei zimbabwische Frauenorganisationen sprechen über ihre Einschätzung solcher Projekte. Die heutigen gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Landes werden durch einen Rückblick in die Kolonialgeschichte erklärbar: Landraub, Zwangsumsiedlung der afrikanischen Bevölkerung auf schlechte Böden, Zwang zur Lohnarbeit für Männer und daraus resultierende Mehrfachbelastung der Landfrauen.
Filmnummer: F 15, VK 75 Euro, Stichwort: Frauenprojekte in Zimbabwe
...UND PLÖTZLICH SAHEN WIR DEN HIMMEL Uruguaisch - deutsche Frauenblicke
102 Min., interoceana video, Lupe e.V. und B.O.A. Videofilmkunst, Uruguay / BRD 1994 - 1996
Die Idee für den Film entstand 1992 aus dem Wunsch, widerständische Frauen in verschiedenen Ländern aufzuspüren und von ihren kleinen und großen Kämpfen zu erzählen, die in der Geschichtsschreibung entweder unterschlagen oder mystifiziert werden. Es entstand eine inhaltliche und technische Kooperation zwischen Frauen aus Montevideo/ München/ Berlin/, dies mit nur minimalsten Zuschüssen und aufwendigen Dreharbeiten: deutsche Frauen drehen in Uruguay, uruguayische Frauen in der BRD. Der Film dokumentiert politische und persönliche Hintergründe der Politisierung von Frauen im Widerstand in Uruguay und der BRD. Er erzählt von Haftbedingungen und Flucht, von Motivation und Lebensgefühl vor dem gesellschaftlichen Background der 60er und 70er Jahre (Der Film erhielt den Publikumspreis "Media" bei den 5. INTERNATIONALEN VIDEOTAGEN IN DORTMUND 1997)
Filmnummer: F 16, VK 134 Euro, Stichwort: Frauen im Widerstand
FRAUENSTREIKTAG
35 Min., Katrin Brüggemann, u.a., BRD 1994
Interviews mit Gisela Notz vom Köln-Bonner Streikkomitee sowie mit Zita Küng vom nationalen Streikkomitee der Schweiz werden verknüpft mit Filmmaterial von den Aktionen am Streiktag.
Filmnummern: F 17, VK auf Anfrage, Stichwort: Frauenstreiktag
ERINNERN AN RAVENSBRÜCK Überlebende des Frauenkonzentrationslagers berichten
35 Min., Loretta Walz, BRD 1995
Überlebende des Frauenkonzentrationslagers berichten Ravensbrück war das größte Konzentrationslager des KZ Systems im Nationalsozialismus. In diesem Film sprechen Frauen, die aus politischen, weltanschaulichreligiösen oder rassistischen Gründen verhaftet worden waren. 25 Frauen aus sieben europäischen Ländern berichten,über das, was sie erinnern.
Filmnummer: N 23, VK 110 Euro, Stichwort: Ravensbrück, Konzentrationslager
MAN NANNTE UNS KANINCHEN Die medizinischen Versuche an polnischen Frauen in Ravensbrück
55 Min., Loretta Walz, BRD 1995
Im Rahmen "kriegsschirugischer Experimente" wurden ab Sommer 1942 an polnischen Frauen, die im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert waren, durch SS--rzte medizinische Versuche durchgeführt. Nur wenige Frauen überlebten diese Experimente. Kurz vor Ende des Krieges wurden noch viele der Frauen ermordet, da es keine Zeuginnen geben sollte. Häftlinge aller Nationen halfen den polnischen Frauen im April 1945 den Erschießungen durch die SS zu entkommen. Stanislawa Bafia, Maria-Broel Plater-Skassa und Wladyslawa Marczeewska haben vor unseren Aufnahmen noch nie öffentlich so detailliert über ihre Erlebnisse gesprochen und tun es, weil sie es als ihre Pflicht den Frauen gegenüber empfinden, die nicht überlebten.
Filmnummer: N 24, VK 150 Euro, Stichwort: Ravensbrück, Konzentrationslager
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